• 14. Nov. 2019

Kommentar: Warum Elon Musk mit seinem Mut Vorbild vieler Führungskräfte sein sollte.

Kommentar: Warum Elon Musk mit seinem Mut Vorbild vieler Führungskräfte sein sollte.

1000 600 B2B-Vertrieb - Recruiting - Sales Prototype

Fortes fortuna adiuvat – Dieses alte, lateinische Sprichwort (Das Glück gehört den Mutigen) könnte das Führungs- und Leitmotiv von Elon Musk, CEO von Tesla sein. Tesla als eines der innovativsten Unternehmen in der Automobilindustrie, wurde bereits mehrfach totgeredet, von Börsenanlegern geliebt und gehasst. Die Bezeichnungen für Elon Musk reichen von „dem neuen Da Vinci“ bis hin zu „komplett irrer Spinner“.

Nicht jeder Manager muss ganze Branchen verändern, wie es (vielleicht) Elon Musk und Tesla tut. Doch ich denke, dass etwas mehr Mut von Unternehmern schon gefordert werden kann. Die aktuelle Meldung von Tesla, dass man bis 2021! eine weitere GIGA-Fabrik im Süden von Berlin errichten will, zeigt wieder einmal welche Geschwindigkeit von diesem Unternehme(r)n ausgeht. Während leider noch zu viele Hersteller über alternative Antriebe in ihren Fahrzeugen diskutieren, setzt Tesla mit einer neuen Giga-Fabrik vor den Toren von Berlin ein deutliches Zeichen im Land der Automobilerfinder.

Herr Mehlan, wenn ich Ergebnisprobleme habe, erhöhe ich die Preise und entlasse Mitarbeiter.

Dieser Satz eines Vertriebsvorstands aus der Versicherungsindustrie hat mich vor einiger Zeit doch nachhaltig erschreckt. Lieber nichts machen als ein Risiko eingehen. Und wenn etwas schiefläuft, lasse ich andere dafür „bezahlen“. Ich bin mir fast sicher, dass in einer immer schnelleren, agileren und vor allem kreativeren Welt diese Führungsstrategie bald der Vergangenheit angehören wird. Dies bedeutet aber jetzt nicht, dass Manager sich blindlinks in jedes Abenteuer stürzen sollen. Ich bin sicher, dass neue Themen zumindest als s.g. „Prototype-Projekte“ angegangen werden müssen, ohne den laufenden „Betrieb“ zu stören.

Der Taylorismus aus dem 19 Jahrhundert ist immer noch in vielen Unternehmen präsent.

In meinem letzten Blogbeitrag habe ich bereits über Agilität und Taylorismus geschrieben.  https://www.revenue-maker.de/agilitaet-und-vertrieb/) Dieses Managementprinzip, nämlich die konsequente Trennung von Denken und Tun auf Manager und Arbeiter, ist immer noch in vielen Unternehmen weit verbreitet.

Auf einer Website eines Unternehmensberaters fand ich beispielsweise folgende Sätze zum Thema Vertriebsziele:

Nur wer ausreichend informiert ist, kann die Vertriebsziele überhaupt richtig definieren, intern kommunizieren und mit Hilfe der entsprechenden Maßnahmen erreichen. Und dieser Prozess muss unbedingt von der Unternehmensleitung vorgegeben werden. Verlassen Sie sich nicht „auf die Selbständigkeit“ Ihrer Mitarbeiter bei der Definition der Ziele oder der Wahl der Mittel, selbstdefinierte Ziele zu erreichen!“

Wer anderen nicht zutraut, traut meiner Meinung nach auch sich selbst relativ wenig zu. Es wäre somit wünschenswert, dass Manager in deutschen Unternehmen generell mehr Mut und damit auch mehr Selbstvertrauen entwickeln. Dann sind auch ihre Pläne nicht mehr aufzuhalten.

Liest man aktuelle Berichte zur Teslas GIGA-Fabrik bei Berlin, kann nur noch eins den Bau der Tesla Giga Factory stoppen: Und zwar die deutsche Bürokratie.

Call-Back





Hinterlassen Sie einen Kommentar

 

 

Überleben heißt Veränderung! Dabei stehen für uns Ihre Kunden und Ihre Mitarbeiter im Mittelpunkt. Unsere Ideen werden Ihre Kunden begeistern und gleichzeitig Ihre Mitarbeiter motivieren.

 

Kontaktieren Sie uns hier






Call-Back






Nein, danke
JETZT Blog abonnieren und kein Insider-Wissen mehr verpassen!